Der Austausch von Information und Wissen unter den Mitarbeitern sichert die Innovationsstärke eines Unternehmens, forciert den Kulturwandel und intensiviert die interne Vernetzung über die Abteilungsgrenzen hinweg. Den Rahmen dazu schaffen digitale Gruppenräume in einem interaktiven Intranet und engagierte Community Manager.

Aktive Nutzer, die ihr eigenes Wissen anderen Teilnehmern zur Verfügung stellen und im Gegenzug von der Erfahrung anderer profitieren, sind die zuverlässigen Akteure einer lebendigen Community. Dabei steigt der Nutzen für alle Mitglieder, je mehr Teilnehmer sich an der Diskussion und dem Wissensaustausch beteiligen. Wissen ist nicht stillgelegtes geistiges Kapital, sondern aktives Gemeingut und Quelle neuer Lösungen für den erfolgreichen Fortbestand des Unternehmen. Wie kann ein Community Manager dieses innovative Denken und Handeln der digitalen Zusammenarbeit innerhalb seiner Community fördern?

Ziele einer Community festlegen

Für den Community Manager ist die Zielformulierung der erste Baustein zum Aufbau einer digitalen Gruppe. Mögliche Ziele könnten sein:

  • Zusammenarbeit innerhalb eines Projektes
  • Austausch von Information über ein abteilungsübergreifendes Thema
  • Ausweitung des firmeninternen Netzwerkes
  • Vermittlung von unternehmensrelevantem Wissen
  • Arbeitszentrierter Gedankenaustausch mit Fachleuten/Experten/gleichgesinnten Kollegen usw.

Die öffentliche Gruppenbeschreibung ist der richtige Platz, um die Ziele und den Zweck der Community festzuhalten. Ferner empfiehlt es sich, die Mitglieder proaktiv anzusprechen und ihnen die Ziele z.B. per E-Mail, in einem Telefonat oder im Rahmen einer internen Veranstaltung zu präsentieren. Bevor die Mitglieder in der Community aktiv werden und bereit sind ihr Wissen zu teilen, sollten sie vor allem ihren persönlichen Nutzen und Mehrwert darin erkennen.

Den Nutzen der Community betonen

Als Gruppenteilnehmer verfolgen alle Mitglieder die gleichen Ziele und ziehen daher gemeinsam an einem Strang. Nur unter diesen Bedingungen kann eine erfolgreiche Zusammenarbeit umgesetzt werden. Das geteilte Wissen eines Gruppenteilnehmers ermöglicht es anderen, ihre aktuellen Arbeitsaufgaben effektiv zu meistern. Und jeder Gruppenteilnehmer zieht einen Gewinn für seine Arbeit aus den Informationen, die andere kommuniziert haben. Diesen wechselseitigen Nutzen gilt es in der Community rechtzeitig zu betonen, um die digitale Kollaboration nachhaltig zu stärken.

Diskussion moderieren

Für das Leiten und Moderieren von Diskussionen ist der Community Manager federführend. Das digitale Gruppengespräch dient dem Austausch eigener Erfahrungen, kontroversen Meinungen und ideenreichen Beiträgen aller Nutzer. Dazu sollte der Community Manager alle Mitglieder durch Anerkennung und Lob für die Beiträge bestärken, als auch die Diskussion mit neuen zieleführenden Fragen anregen.

Lesen Sie weiter „Was tun, wenn’s brennt? Checklisten für Community Manager“