Künstliche Welten, Cloud Computing, Big Data, IT-Sicherheit und der digitale Arbeitsplatz: Das waren die Kernthemen der diesjährigen CeBIT. Mit 200.000 Teilnehmern und mehr als 200 Sprechern machte die weltweit größte Messe für Informationstechnik die digitale Transformation in all ihren Facetten erlebbar. Auch wir von HIRSCHTEC waren am 20. und 21. März in der Enterprise Digital Arena in Halle 5 vor Ort. Hier drehten sich die Podiumsdiskussionen und Gespräche mit CeBIT-Besuchern vor allem um ein Thema: Die neue Arbeitswelt und die Notwendigkeit der internen Digitalisierung von Unternehmen.

HIRSCHTEC auf der CeBIT 2017

HIRSCHTEC auf der CeBIT 2017

Was es dabei zu beachten gilt, erklärte Felix Schröder, Unit-Leiter Strategie und Principal Consultant bei HIRSCHTEC, im Rahmen des Expert-Panels „Digital Workplace und die digitale Transformation der Organisation“.

So verwies er darauf, dass interne Digitalisierungsprojekte niemals nur als reine Technologieprojekte gesehen werden dürften. Change- und Kommunikationsprozesse müssten von Anfang an mitberücksichtigt werden.

Felix Schröder beim Vortrag in der Enterprise Digital Arena

Felix Schröder beim Vortrag in der Enterprise Digital Arena

„Früher hat man solche Projekte – zum Beispiel die Einführung eines Intranets – nur aus der technischen Perspektive betrachtet, also als eine Aufgabe der IT-Bereiche.

Nun wird das Silo-Denken in vielen Unternehmen aufgebrochen und bereichsübergreifende Teams arbeiten gemeinsam an der Einführung einer neuen Plattform“, so Schröder. Dabei bringe jedes Teammitglied seine Kompetenzen erfolgreich ein. Darüber hinaus betonte er, dass ein modernes Intranet der erste und elementare Schritt für Unternehmen auf dem Weg zum Digital Workplace sei.

Das zeigte speziell auch das Praxis-Panel „Kommunikation auf Augenhöhe – Social Collaboration Goes Automotive“ mit Lukas Fütterer (Daimler AG), Christina-Dorothea Schlichting (Volkswagen AG) und Frank Bock (Robert Bosch GmbH). Sie berichteten von ihren Erfahrungen bei der Einführung digitaler Plattformen für die interne Zusammenarbeit. Einig waren sich alle vor allem in einem Punkt: Damit eine Plattform wirklich gut angenommen und genutzt wird, muss zunächst eine Menge Basisarbeit geleistet werden.

Unser Fazit nach zwei Tagen CeBIT Enterprise Digital Arena: Deutsche Unternehmen erkennen immer mehr die Notwendigkeit, ihre interne Kommunikation und Zusammenarbeit an die Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt anzupassen. Zwar gibt es auf diesem Weg einige Herausforderungen zu meistern, letzten Endes ist es aber genau diese interne Digitalisierung, die großes Innovations- und Wachstumspotenzial für Unternehmen birgt.