Ein modernes Intranet kann dabei helfen die betriebliche Strukturen und Werte von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu stabilisieren.

Der Mittelstand – Rückgrat der deutschen Wirtschaft – baut seinen internationalen Erfolg auf einem beispiellosen Werteprinzip auf, das es zukünftig stärker zu unterstützen gilt. Woran das liegt?

Interne und externe Veränderungen, wie gesteigerte Kundenanforderungen oder veränderte Arbeitsweisen, stellen den Mittelstand vor bekannte und zusehends neue Herausforderungen.Mit Hilfe moderner Technologien können Herausforderungen effektiver bewerkstelligt werden als bisher – ohne dabei die klassischen Werte des Mittelstandes aus den Augen zu verlieren.

„Unsere mittelständischen Unternehmen stehen vor einer gewaltigen Aufgabe: Sie müssen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung abwägen und sie in ihre Unternehmensstrategie integrieren.”

Sigmar Gabriel – Bundeswirtschaftsminister

Wie ein Social Intranet die diversen Erfolgsfaktoren und Charakteristika mittelständischer Unternehmen unterstützen kann, möchten wir in diesem Beitrag erläutern.

8 Digitale Werkzeuge für den Mittelstand

Expansion

Dank einer behutsamen aber stetigen Expansionsstrategie ist der deutsche Mittelstand oft mit mehreren Vertriebsbüros oder Produktionsstätten erfolgreich im In- und Ausland vertreten. Die interne orts- und zeitunabhängige Kommunikation und Zusammenarbeit wird vor diesem Hintergrund unerlässlich. Hier kann das Social Intranet Unterstützung leisten, da es die abteilungs- und länderübergreifende Kommunikation sowie Zusammenarbeit mit den Kollegen erleichtert und Informationswege verkürzt.

Flexibilität

Eine weitere Stärke von kleinen und mittelständischen Unternehmen sind die kurzen Kommunikations- und Entscheidungswege, die ein schnellen und agilen Austausch ermöglichen. Allerdings wird die sogenannte Flurfunkkultur, also der informelle Informationsaustausch z.B. in der Teeküche, ab einer gewissen Anzahl an Standorten oder Mitarbeitern nur noch eingeschränkt möglich. Um dies zu relativieren kann das Social Intranet eingesetzt werden, sodass die Kommunikations- und Entscheidungswege nicht an Tempo verlieren.

Innovation

In keinem anderen europäischen Land bringen die KMU so viele Produkt- und Prozessinnovationen hervor wie in Deutschland¹. Damit dies auch so bleibt, und nicht von den typischen Kommunikationsbarrieren und Hierarchiestufen gemindert wird, kann ein Social Intranet eingesetzt werden. Denn dieses hat das Potential die Innovationsfähigkeit des Unternehmens zu verbessern, indem die Transparenz und der Austausch zwischen Personen, Abteilungen und Organisationseinheiten gefördert werden.

Verantwortungsbewusstsein

Die meisten Unternehmer tragen nicht nur die wirtschaftliche Verantwortung für ihr Unternehmen, sie sehen sich auch im besonderen Maße für ihre Mitarbeiter verantwortlich. Ein enger Kontakt sowie eine faire Behandlung der Arbeitnehmer hat für viele Unternehmer einen besonderen Stellenwert. Doch je mehr Beschäftige und Außenstellen im Unternehmen vorhanden sind, umso aufwändiger wird der Dialog mit allen Beteiligten. Um dieses überaus wertvolle Charakteristikum des Mittelstandes nicht zu verlieren kann ein Social Intranet eingesetzt werden. Diese Kommunikationstechnologie ermöglicht bessere Einblicke in Tagesgeschäft des Unternehmens und die Bedürfnisse der Mitarbeiter.

Marktführerschaft

Speziell die Hidden Champions, als Deutschlands Vorzeigeunternehmen, sind als ambitionierte Unternehmen oft Marktführer in ihrer Branche². Hidden Champions halten ihre Marktführerschaft durch permanente Optimierung der Produkte/ Dienstleistungen, müssen aber auch die internen Prozesse und Arbeitsweisen kontinuierlich verbessern. Ein Social Intranet wird dann Mittel zum Zweck, um die Kommunikationsprozesse und die Arbeit der Wissensarbeiter kontinuierlich zu verbessern³.

Service- und Qualitätsbewusstsein

Grundstein für die Erfolgsgeschichte vieler Mittelständler ist oftmals ein herausragender Service und eine erstklassige Produktqualität. Da Qualität und Service mit den Mitarbeitern steigt oder fällt müssen die Mitarbeiter die richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort haben. Genau hier unterstützt das Social Intranet die Mitarbeiter, indem Informationen schnell mit anderen Mitarbeitern geteilt und von diesen abonniert werden können. So kann der Mitarbeiter selber entscheiden, welche Informationen für ihn relevant sind und ihn bei der täglichen Arbeit unterstützen – zugeschnittene Informationen top aktuell.

Nachhaltigkeit

Im Gegensatz zu vielen Konzernen und ausländischen Unternehmen hat der deutsche Mittelstand eine nachhaltige Geschäftspolitik. Das bedeutet, dass Entscheidungen langfristig getroffen werden und sich auf lange Sicht auszahlen. Diese Philosophie beschränkt sich häufig jedoch nur auf die Produkte und Dienstleistungen, weniger auf die Kommunikationsprozesse. Fakt ist, dass das Social Intranet eines der flexibelsten und interaktivsten Kommunikationsinstrumente von heute und morgen ist. Und laut McKinsey eine langfristige Investition, die sich auf Dauer bezahlt macht4.

Nachwuchsförderung

Etwa 80 % der Auszubildenden werden in kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgebildet5. Ein Indiz, dass die KMU gerne ihren eignen Nachwuchs ausbilden. Aber insbesondere die jüngere Generation erwartet in Unternehmen moderne Kommunikationsmedien, die sie bei der Kommunikation unterstützt und nicht einschränkt. Social Intranets tun genau dies und sind ein Abbild gewohnter Kommunikationsmedien aus dem Privatleben. Dies wiederum hilft den jüngeren Mitarbeitern sich schneller und besser im Unternehmen orientieren zu können.

Jetzt heißt es handeln und die Digitalisierung als Chance verstehen, nicht als unkalkulierbares Risiko. In dem Sinne „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“ – Josef Neckermann.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann freuen wir uns über Ihr persönliches Feedback und Ihre eigenen Erfahrungen. Sollten Sie mehr über unsere Leistungsbereiche erfahren wollen, laden wir Sie ein sich auf unserer Webseite zu informieren.

1 Vgl. Bundesministerium fu?r Wirtschaft und Energie (2014), https://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/factbook-german-mittelstand,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf

2 Vgl. Christian Rammer und Alfred Spielkamp/ Zentrum für Europäische Wirschaftsforschung (2015), http://ftp.zew.de/pub/zew-docs/docus/dokumentation1503.pdf

3 Vgl. Frank Wolf (2010), http://besser20.de/die-drei-wichtigsten-ziele-eines-intranet-2-0-und-wie-man-sie-messen-kann/1472/

4 Vgl. McKinsey (2012), http://www.mckinsey.com/industries/high-tech/our-insights/the-social-economy

5 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (2014), https://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/factbook-german-mittelstand,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf