„Working Out Loud“, kultureller Wandel, „Netzwerk statt Hierarchie“: Immer mehr Menschen setzen im beruflichen Kontext darauf, ihr Wissen mit Teammitgliedern oder Gleichgesinnten zu teilen, sich aktiv in Communities einzubringen und die Möglichkeiten zum Dialog in einem Social Intranet gewinnbringend für sich zu nutzen. „Sharing is caring“ lautet eine der Erfolgsformeln in der modernen Arbeitswelt; für Führungskräfte ebenso wie für Mitarbeiter ohne Personalverantwortung. Fünf Gründe, warum Sie durch die Weitergabe von Wissen nur profitieren können:

 

  1. Ihr Wissen wird vertieft. Egal, ob Sie Ihre Ideen im Wiki aufschreiben, in einer Videobotschaft aufnehmen oder in kurzen Posts Tipps und Tricks an Ihr Team weitergeben – in jedem Fall prägt sich der Stoff auf diese Weise auch für Sie selbst besser ein. Sie reflektieren, was genau Sie mitteilen möchten und „konservieren“ diese Informationen für Ihre künftigen beruflichen Schritte.

 

  1. Ihr Wissen wird vergrößert. In sozialen Netzwerken regiert das freiwillige Gebot von Geben und Nehmen. Fest steht dabei: Wenn Sie Impulse setzen und etwas einbringen, erhalten Sie auch etwas von der Community zurück. Feedback, neue Ideen und Perspektiven auf die eigene Herangehensweise, ergänzende Anregungen oder sonstige Verbesserungsvorschläge …

 

  1. Ihr Profil wird geschärft. Expertentum und das damit verbundene Renommee hat immer weniger etwas mit der Anzahl an Berufsjahren, dem Jobtitel oder Hierarchiestufen zu tun. Experte und Spezialist ist vielmehr der, der andere für „sein“ Thema begeistern und inspirieren kann. Hierzu muss man noch nicht einmal „Wissensträger Nr. 1“ sein, der auf jede Frage eine Antwort parat hat. Auch wer Wissen von Dritten clever zusammenträgt und kuratiert, leistet für seine Kollegen einen wertvollen Beitrag und schafft den vielbeschworenen Mehrwert.

 

  1. Ihr „Marktwert“ steigt. Das bloße „Command & Control“ wird in immer mehr Unternehmen zum Auslaufmodell und ist nicht mehr die Maxime, um Teams anzuleiten und zu entwickeln. Netzwerke bilden und führen, produktive Interaktion in virtuellen Arbeits- und Projekt-Communities gestalten – diese Punkte sind hingegen „Schmierstoff“ für den künftigen beruflichen Erfolg und stehen für Führungsqualität 2.0.

 

  1. Niemand „beklaut“ Sie. Wer sein Wissen teilt, verschenkt nichts und muss nicht befürchten, dass andere ihn dadurch überholen. Lesen ist noch lange nicht dasselbe wie anwenden – echtes Wissen kann man nicht kopieren oder stehlen, es muss selbst erworben werden.

 

Also: Viel Erfolg und noch mehr Likes und Shares für Ihre Social-Intranet-Beiträge!