News-Verbreitung im Unternehmen mit Office 365

News-Verbreitung mit Office 365

Der Stellenwert digitaler Kommunikation in Unternehmen steigt weiter an. Mitarbeiter stehen mittlerweile eine Vielzahl von Instrumenten zur Verfügung, um sich zu vernetzen und in den virtuellen Austausch zu treten. Der Wunsch nach geprüften Inhalten, redaktionellen Nachrichten sowie Kontextinformationen wird dadurch aber nicht geschmälert, wie wir in unseren Modern-Workplace-Projekten Tag für Tag erleben. Hierbei ist und bleibt die Unternehmenskommunikation im Lead. Relevanz, Reichweite und Dringlichkeit der Information können dabei aber stark variieren:

  • Übergreifende News & Stories, z. B. zu den Themen Geschäftsentwicklung, Strategie, Finanzen, Produkt-Launches, Guidelines & Policies
  • Lokale und bereichsspezifische News & Stories, z. B. lokale oder Filial-News, lokale Veranstaltungen, bereichsspezifische Personalien, bereichsspezifische Health & Safety-Informationen/Awards
  • Tickermeldungen/Alerts, z. B. Wartung an IT-Systemen oder am Maschinenpark, kurzfristige Bauarbeiten, Reinigung und Raumpflege
  • Status-News zu Projekten der Unternehmenskommunikation mit Fachabteilungen, z. B. Messe- und Event-Organisation (Jubilarfeier), Erstellung von Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichten, Organisation von Pressekonferenzen
  • „Soft-Stories“/Marktplatz, z. B. Bildergalerien zu Unternehmens-Events, gemeinsame Sport- und Freizeitaktivitäten

Welcher Kanal für welches Thema?

Mit den Komponenten aus dem Office 365-Baukasten steht Kommunikationsmanagern ein starkes Hilfsmittel zur Verfügung, um die Distribution von Inhalten optimal zu orchestrieren, passgenau für die internen Stakeholder aufzubereiten und ihr Zielpublikum zu erreichen. Bevor es los geht, sollten Spielregeln für die Veröffentlichung von News und weiteren Inhalten der Unternehmenskommunikation festgelegt werden. Das schafft Klarheit für die Inhaltsverantwortlichen („Wo poste ich was?“) und bei den Zielgruppen („Welcher Kanal dient mir wofür?“). Hier ein Beispiel für eine solche Kommunikationsmatrix:

Mit einer klaren Abgrenzung, welches Instrument für welchen News-Typ genutzt werden soll, steigern Kommunikationsverantwortliche die Akzeptanz und Attraktivität ihrer Inhalte, regen die Nutzung des digitalen Tool-Sets in ihrer Organisation an und verleihen damit ihren Themen und Botschaften mehr Gewicht. Ihre Leser und Zuschauer werden es Ihnen danken!

By |2019-04-11T11:06:16+02:00Januar 18th, 2019|Categories: Blog, Modern Workplace|Tags: , , |2 Comments

About the Author:

Oliver Chaudhuri ist Leiter Team Communications und Mitglied der Geschäftsleitung von HIRSCHTEC. Er unterstützt Unternehmen dabei, Schwellen auf dem Weg zum Modern Workplace durch Kommunikation zu überwinden und den kulturellen Wandel gemeinsam mit den Mitarbeitern erfolgreich zu gestalten.

2 Comments

  1. Frank Wolf 11. April 2019 at 21:22 - Reply

    Danke für den Beitrag! Ich verstehe die Tabelle ist ein Beispiel, aber oft wird es sicher genau so diskutiert werden. Wenn ich in der zentralen Unternehmenskommunikation wäre und die lokalen + soften News (die für den einzelnen Mitarbeiter viel relevanter sind) alle woanders laufen als meine Corporate News, dann hätte ich damit große Bauchschmerzen. Auf den Desktop kann man das evt noch zusammenführen, aber mobil sind es komplett getrennte Welten oder übersehe ich hier etwas?

  2. Oliver Chaudhuri 12. April 2019 at 10:56 - Reply

    Hallo Herr Wolf, lieber Frank.

    Ja und nein. Die Krux: Der Nutzer ist am digitalen Arbeitsplatz nun mal an ganz unterschiedlichen digitalen Stellen – je nach Anwendungsfall – unterwegs. Umgekehrt bietet das Redakteuren aber die Chance, die jeweiligen Charakteristika der Tools für ganz unterschiedliche Newstypen optimal zu nutzen (in punkto Aufbereitung, Formalität/Tonalität, Media Richness etc.).

    Spannend dabei: In unserer Rolle als privater Nutzer bzw. Sender verhalten wir uns ja auch so, gerade bei der Nutzung mobiler Endgeräte:

    – „Schatz, ich komme zehn Minuten später“ –> WhatsApp
    – „Liebes Restaurant-Team, wir hätten nächsten Donnerstag gerne einen Tisch für vier Personen. Danke für eine kurze Bestätigung im Voraus “ –> E-Mail
    – „Schaut mal alle her. Ist das nicht ein toller Sonnenuntergang hier in Südfrankreich? Grüße ins kalte Deutschland“ –> Facebook, Instagram
    – …

    Liebe Grüße aus dem Rheinland und bis hoffentlich bald mal wieder,

    Oliver Chaudhuri

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