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STELL-MICH-EIN in Düsseldorf

Stell-mich-ein

Ein Erfahrungsbericht aus zwei Perspektiven und die Geschichte vom Glücksgriff auf den zweiten Blick

Beim Speed-Dating entscheiden sowohl der paracinguläre Cortex, der für die Beurteilung des äußeren Erscheinungsbildes verantwortlich ist, als auch der rostromediale präfrontale Cortex darüber, wie gut sein Gegenüber zu einem passt. Schalten wir erstgenanntes Hirnareal einmal aus, könnte man meinen, dass sich die Entscheidung für ein „Ja“ oder „Nein“ auch im Job blitzschnell fällen lässt. Ob ich das bestätigen kann? Ja!

Ich war kurz vor dem Abschluss meines Studiums auf der Jobsuche, hatte aber noch etwas Puffer, wollte prinzipiell nicht in die Agenturbranche und bin tatsächlich sogar nicht selbst auf das STELL-MICH-EIN aufmerksam geworden. Als ich dann etwas fremdbestimmt über Facebook zur Veranstaltung eingeladen wurde, habe ich trotzdem nicht lange überlegt und mich beworben. Was hatte ich denn zu verlieren? Erfahrung sammeln hat schließlich noch niemandem geschadet.

Natürlich hatte ich während meiner Bewerbungsphase einige Wunschunternehmen im Kopf, für die ich wie jeder andere wahrscheinlich sofort meine Tasche gepackt und alles stehen und liegen gelassen hätte, aber natürlich weiß man nie, was sich hinter der glitzerndsten Fassade und dem eindrucksvollsten Außenauftritt verbirgt. Bekanntlich ist nicht alles Gold, was glänzt. Also warum sich nicht einmal etwas abseits des geplanten Weges umsehen? Dass es sich lohnt, zweimal hinzuschauen, habe ich beim STELL-MICH-EIN gelernt. Genauer gesagt: in drei Minuten.

Nach den drei Minuten pro Agentur hatte ich bereits einen Favoriten – eine Agentur, die mir direkt sympathisch war, wo ich schon quasi im Kopf eine Bewerbung abgeschickt hatte und die ich unbedingt näher kennenlernen wollte. Vielleicht gibt es die Liebe auf den ersten Blick doch?! Ganz Bachelor-like (auf jegliche Bewertung des bekannten TV-Formats möchte ich hier verzichten) ging es dann mit Oliver Chaudhuri von HIRSCHTEC beim Get-together in die zweite Runde und was soll ich sagen? Digitalisierung, Modernisierung des Arbeitsplatzes, Abwechslung, spannende Projekte, Work-Life anstatt Work-Work und eine große Portion an Wertschätzung. Eine gute Mischung aus Agentur, Beratung und „IT-Bude“ und mit großer Sicherheit ein Unternehmen, wo ich eine ganze Menge lernen kann. Fazit: Bewerbung abgeschickt.

Perspektivenwechsel

Seit Anfang des Jahres arbeite ich als Junior Consultant Communications am Düsseldorfer Standort von HIRSCHTEC, digitalisiere mit meinem Team die interne Unternehmenskommunikation unserer Kunden und bin nach wie vor begeistert: von dem Produkt, dem angenehmen Arbeitsumfeld und meinen tollen Kollegen. Wie schon gesagt: Der zweite Blick lohnt sich!

Direkt rechtzeitig zur nächsten Auflage des STELL-MICH-EINS in Düsseldorf befinde ich mich nun als HIRSCHTEC-Vertreterin auf der anderen Seite und begebe mich mit meiner Kollegin Ariane Hagen auf die Suche nach neuen spannenden Mitarbeitern. So schnell kann’s gehen.

Die ersten Momente sind etwas ungewohnt, weil man sich noch eher mit den Bewerbern vor Ort identifiziert und ich mich als ehemalige Kandidatin natürlich sehr stark in deren Situation hineinversetzen kann. Die leider ja sehr kurzen Gespräche sind gleichzeitig entspannt und anstrengend. Entspannt, weil man nun gemeinsam mit einer Kollegin HIRSCHTEC präsentieren darf und sich nicht mehr den verschiedenen Agenturen „verkaufen“ muss. Anstrengend jedoch, weil man eben auch als Unternehmen natürlich einen guten Eindruck hinterlassen und sich alle drei Minuten auf einen neuen Kandidaten und potenziellen Kollegen einstellen muss – und das Ganze 30 Mal.

Nichtsdestotrotz weiß man auch als Unternehmensvertreter – genauso gut wie als Bewerber – relativ schnell, ob sein Gegenüber zu einem passt. So durften wir tolle Kandidaten mit spannenden Hintergründen und voller Kreativität kennenlernen, aber nicht bei jedem reicht es eben für ein Match. Was ich dabei auch wieder für mich persönlich mitnehmen durfte? Dass man vergangene Absagen oder auch solche im zukünftigen Berufsleben nicht persönlich nehmen darf. Denn ob es letztendlich zu einer Zusage kommt, hängt nicht ausschließlich davon ab, welche Noten man mitbringt, welche Erfahrungen man gesammelt hat, wie selbstbewusst man auftritt oder wie sympathisch man dem Unternehmen ist. In vielen Fällen entscheidet einfach der „Fit“, nämlich das positive Match zwischen Bewerber und Unternehmen, und das ist wirklich kein direkter Rückschluss auf die persönlichen Kompetenzen. Ich finde, dass das entspannt.

Früher oder später kommt der Zeitpunkt, wo jeder seinem Traumarbeitgeber gegenübersteht und beide Seiten wissen: „It’s a match!“ Bei mir war es HIRSCHTEC. Der rostromediale präfrontale Cortex hat also einen guten Job gemacht.

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