• Repräsentative Kantar EMNID-Umfrage im Auftrag von HIRSCHTEC
  • 74 Prozent der Berufstätigen in Bayern glauben, digitale Werkzeuge am Arbeitsplatz effizient einzusetzen

Hamburg, 27. Juni 2018 – Bayerische Berufstätige haben keine Probleme mit digitalen Tools am Arbeitsplatz: Fast drei Viertel (74 Prozent) von ihnen sind überzeugt, dass sie die aktuell in ihrem Unternehmen vorhandenen digitalen Werkzeuge – z. B. Intranet, virtuelle Arbeitsräume, Dateiaustausch – effizient nutzen. Nicht einmal ein Viertel (22 Prozent) sieht hier Verbesserungsbedarf. Das ergab eine repräsentative Kantar EMNID-Bevölkerungsumfrage im Auftrag der Full-Service Intranet Agentur HIRSCHTEC unter 1.000 Berufstätigen in Deutschland.

Nord- und Süddeutsche nutzen digitale Tools sinnvoll, Berufstätige im Westen und Nordosten haben Nachholbedarf

Damit liegen die Beschäftigten im süddeutschen Bundesland auf Platz 1 vor den Berufstätigen aus Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Im Norden Deutschlands glauben 69 Prozent, digitale Tools wirkungsvoll zur Erledigung ihrer Arbeitsaufgaben einsetzen zu können. Nordrhein-Westfalen (59 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg (55 Prozent) bilden die Schlusslichter.

Effizienter Einsatz digitaler Werkzeuge im UnternehmenLegende Nielsengebiete

Digitale Arbeit spielt im Alltag bayerischer Berufstätiger eine durchschnittliche Rolle

Interessant dabei: Nur etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Bayern bewertet den Anteil an Computerarbeit im Arbeitsalltag mit „hoch“ (Bundesdurchschnitt: 51 Prozent). Auch liegen die bayerischen Berufstätigen genau im Durchschnitt, wenn es um die Häufigkeit der empfundenen Einschränkungen durch ein Zuviel an verschiedenen digitalen Tools geht. 24 Prozent fühlen sich hierdurch oft bei der digitalen Zusammenarbeit in ihrem Unternehmen beeinträchtigt. Durch fehlendes persönliches Know-how (13 Prozent) oder unklare Regelungen zum Einsatz der modernen Werkzeuge (11 Prozent) sehen sich die süddeutschen Berufstätigen deutlich seltener als ihre Kollegen in den anderen Bundesländern behindert. Der bundesweite Durchschnitt liegt hier bei 18 Prozent bzw. 17 Prozent.

Beeinträchtigungen bei digitaler Zusammenarbeit

Eine „digitale Verwirrung“ durch ein Übermaß an verschiedenen modernen Technologien scheint es damit bei bayerischen Berufstätigen aktuell nicht zu geben. Allerdings schätzen die Beschäftigten im Süden den Anteil der Computerarbeit auch nicht so hoch ein wie die Berufstätigen in Berlin bzw. Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Letzere fühlen sich deutlich häufiger durch ein Zuviel an diversen digitalen Tools für die interne Kommunikation und Zusammenarbeit beeinträchtigt, was möglicherweise auf einen höheren Digitalisierungsgrad der Unternehmen in diesen Bundesländern zurückzuführen sein könnte.

„Die Ergebnisse zeigen, dass bayerische Berufstätige den Anteil an Computerarbeit in ihrem Arbeitsalltag eher durchschnittlich hoch einschätzen. Auch fühlt sich nur eine absolute Minderheit der Berufstätigen in Bayern durch fehlendes persönliches Know-how oder unklare Regelungen zum Einsatz moderner Werkzeuge häufig bei der digitalen Zusammenarbeit beeinträchtigt. Das legt den Schluss nahe, dass das Verhältnis zwischen dem Ausmaß an Computerarbeit und der Anzahl verschiedener digitaler Tools in bayerischen Unternehmen aktuell recht ausgewogen zu sein scheint“, so Lutz Hirsch, geschäftsführender Gesellschafter von HIRSCHTEC. Zu beobachten werde sein, wie sich dies entwickelt, wenn bayerische Unternehmen bei ihrer Digitalisierung noch weiter voranschreiten.

Über die Studie

Im Zeitraum vom 3. April bis 11. April 2018 führte das Marktforschungsinstitut Kantar EMNID im Auftrag der Full-Service Intranet Agentur HIRSCHTEC eine telefonische, repräsentative Befragung unter 1.000 Berufstätigen in Deutschland zum Thema „Digitale Realität in deutschen Unternehmen“ durch. Anhand einer sechsstufigen Skala („sehr hoch“, „hoch“, „eher hoch“, „eher niedrig“, „niedrig“ „sehr niedrig“) sollten die Befragten den Anteil an Computerarbeit bzw. digitaler Arbeit für ihren Arbeitsalltag einschätzen. Zudem galt es für die Befragten – ebenfalls anhand einer sechsstufigen Skala („sehr häufig“, „häufig“, „eher häufig“, „eher selten“, „selten“, „nie“) – anzugeben, was sie bei der Nutzung digitaler Werkzeuge (z. B. Intranet, virtuelle Arbeitsräume, Dateiaustausch) am häufigsten beeinträchtigt. Die Antwortmöglichkeiten lauteten hier: zu viele verschiedene Werkzeuge, fehlendes persönliches Know-how und unklare Regelungen zum Einsatz der Werkzeuge.  Weiter sollten die Teilnehmer die Frage „Glauben Sie, dass Sie die aktuell in Ihrem Unternehmen vorhandenen digitalen Werkzeuge effizient in Ihrem Arbeitsalltag einsetzen?“ mit ja oder nein beantworten.

Die Studie finden Sie hier als PDF zum Download.

 

Über HIRSCHTEC

Seit 2003 digitalisiert HIRSCHTEC interne Kommunikation und Zusammenarbeit. Als Full-Service Intranet Agentur hat sich HIRSCHTEC auf die schlüsselfertige Einführung von Intranets und Mitarbeiterportalen spezialisiert. Der Hauptstandort in Hamburg wird durch Büros in Düsseldorf, Berlin, München und Wien ergänzt. Das heute 83-köpfige HIRSCHTEC-Team begleitet Kunden wie die Deutsche Bahn, Deutsche Bundesbank, RTL, Air Liquide, Veolia, FRoSTA und Weleda. Sie werden unterstützt von der Strategieentwicklung über die Konzeptions- und Umsetzungsphase bis hin zum Betrieb und der redaktionellen Intranet-Betreuung. Die 360-Grad-Agentur gehört laut BVDW-Ranking zu den Top 5 der Intranet Agenturen in Deutschland sowie zu den Finalisten beim Innovationspreis-IT 2017.

 

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Leitung Unternehmenskommunikation

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