Digital LeadershipMenschen interessieren sich für Menschen, nicht für Funktionsträger. Im Unternehmenskontext heißt das: Mitarbeitende möchten vom Führungspersonal auch wissen, wie dessen ganz persönliche Meinung zu Entwicklungen und Themen der Organisation aussieht. Ein Social Intranet mit seinen Möglichkeiten zur Vernetzung und für Interaktion und Dialog bietet Führungskräften, Entscheidern und Managern dafür die perfekten Rahmenbedingungen:

  1. Sie werden sichtbarer. „Was denkt mein Teamleiter oder der Projektverantwortliche? Was ist ihm wichtig jenseits der Tatsache, dass wir unsere Ziele erreichen sollen?“ Wer regelmäßig Einblicke hierzu gewährt, erhöht das Verständnis und Commitment für seine Arbeit und seinen Führungsstil. Damit sind aber natürlich keine „Verbrüderungsorgien“ gemeint – beispielsweise muss der Vorgesetzte nicht plötzlich zum „Du“ übergehen oder Privates und Familiäres preisgeben.
  2. Sie werden nahbarer. Lob für unfallfreien Betrieb, einen gelungenen Messeauftritt oder Glückwünsche zum Dienstjubiläum: Es gibt unzählige Möglichkeiten, seiner gesamten Mannschaft zu demonstrieren, dass ihr Chef die Leistungen des Teams oder Einzelner wahrnimmt und würdigt. Wer diese Chance nutzt, gewinnt bei allen Zuhörern oder Lesern an Format und Profil. Das gilt übrigens auch – oder gerade? –, wenn konstruktiv oder mahnend kritische Themen offen angesprochen werden.
  3. Sie sparen Zeit. Wiederkehrende und redundante Fragen zu Veränderungen und Prozessen können durch klare, für alle mitlesbare Statements beantwortet werden. Querverweise und Links auf weiterführende Dokumente, vorherige Posts und mehr schaffen zusätzliche Verlässlichkeit – im Gegensatz zu Wissen, das in megabytegroßen E-Mail-Anhängen verloren geht.
  4. Sie geben Orientierung. Statt bloß Botschaften „von oben“ zu diktieren oder Powerpoint-Präsentationen weiterzuleiten, können Führungskräfte im Social Intranet ihre eigene Position und Haltung konkretisieren und Kontextinformationen liefern. Entscheidungen werden dadurch nachvollziehbarer. Nicht gemeint ist damit natürlich, öffentlich gegen Beschlüsse der Geschäftsleitung zu wettern.
  5. Sie erhalten Impulse. Dialog im Social Intranet bedeutet Geben und Nehmen: „Was können wir tun, um den Krankenstand in unserem Team schnell wieder zu senken?“, „Wie wird unser nächstes Kunden-Event noch erfolgreicher?“, „Was brauchen Sie, damit unsere Nachhaltigkeitsstrategie noch verständlicher wird?“ Wer diese und andere Fragen an sein Team richtet, kann mit vielen konkreten Ideen und Feedback rechnen – ohne, dass seine Kompetenz dabei angezweifelt wird. So werden vor allem auch die Themen, die wiederum Ihren Vorgesetzten auf den Nägeln brennen, konkretisiert und „übersetzt“, sodass sie durch eigenes Handeln von Ihrem Team umgesetzt werden können.
  6. Sie entwickeln Ihre Mitarbeiter. Die Fähigkeit zu Dialog, Zusammenarbeit und Interaktion ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für das Gelingen der digitalen Transformation. Führungskräfte, die mit gutem Beispiel vorangehen und die neuen Wege der Kommunikation und Kollaboration beschreiten, haben im digitalen Zeitalter die erfolgreicheren, agileren Teams.

Digital Leadership ist ohne Kommunikation nicht möglich. Ein modernes, leistungsstarkes Intranet ist ein starker Hebel, um Botschaften zu setzen, Impulse zu erhalten und so gemeinsam Themen „weiterzudrehen“.