Ordnung statt Datenchaos: Optimierung des Dokumentenmanagements

Fast jede und jeder hat sie: die eine Chaos-Schublade, in der alles landet, was keinen festen Platz hat oder vielleicht irgendwann noch nützlich sein könnte. Viele nehmen sich dieser Schublade dann beim Frühjahrsputz an. Und am Ende bleiben von zwanzig Dingen nur noch fünf Sachen übrig, da man sie wirklich braucht. Warum erzählen wir Ihnen das? Mit digitalen Dateien verhält es sich ganz ähnlich. Denn am digitalen Arbeitsplatz sammeln sich über die Jahre hinweg zahlreiche Dateien in Unternehmenssystemen wie z. B. dem Intranet an. Oftmals sind diese Dokumente veraltet, redundant oder in verschiedenen Versionen gespeichert. Ein solch unübersichtlicher Dokumentenbestand erschwert es den Mitarbeitenden, relevante und aktuelle Informationen schnell zu finden und beeinträchtigt die Effizienz. Daher bietet es sich an, einen digitalen Frühjahrsputz durchzuführen, in dem vorhandene Dateien analysiert und ggf. bereinigt werden. Wie das aussehen kann, erfahren Sie im Folgenden.   Technische Analyse des Dokumentenbestands Die kompletten Dokumente und Dateien des digitalen Arbeitsplatzes zu sichten und klassifizieren, wirkt auf den ersten Blick wie eine Sisyphusarbeit. Doch durch eine technische Analyse, die auf Systemdaten aus Intranet-Plattformen zugreift, lässt sich eine detaillierte Übersicht erstellen. Diese bietet eine solide Grundlage für die Optimierung des Dokumentenbestands und gewährt in einer CSV-Datei Einblicke in Folgendes: Duplikaterkennung: Doppelte Dateien identifizieren und redundante Daten eliminieren Zeitstempel-Analyse: Upload- und Bearbeitungszeiten nachverfolgen, um veraltete Dokumente leichter auszusortieren Dateiformat-Übersicht: Klare Aufschlüsselung aller gespeicherten Dateitypen, von Word-Dokumenten über PDFs bis hin zu Excel-Tabellen.   Drei weitere Vorteile des Dokumentenmanagements Doch eine solche Bestandsaufnahme der Dokumente und Dateien bringt nicht nur eine hilfreiche Übersicht mit sich, sondern bietet auch noch weitere Vorteile: Effizientere Suche: Durch die Bereinigung des Dokumentenbestands lassen sich relevante und aktuelle Dateien schneller finden. Das spart Zeit und steigert die Produktivität der Mitarbeitenden Aufgeräumtes

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Schluss mit Datenpannen: Mehr Datensicherheit mit Microsoft 365

Digitale Daten sind mittlerweile das Rückgrat jedes Unternehmen. Denn sie ermöglichen effiziente Zusammenarbeit, treiben Innovationen voran und bilden die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Doch mit der wachsenden Nutzung cloudbasierter Plattformen wie Microsoft 365 steigen auch die Herausforderungen: Einerseits können sensible Daten versehentlich und viel schneller in die falschen Hände geraten und andererseits gefährden zu weitgehende Freigaben die Datensicherheit – um nur einige zu nennen. Doch wie können Unternehmen – unabhängig von ihrer Größe oder Branche – sicherstellen, dass ihre vertraulichen Informationen geschützt bleiben? Welche Strategien und Technologien helfen dabei, Risiken zu minimieren, ohne die Flexibilität und Produktivität der Mitarbeitenden einzuschränken? Antworten auf diese Fragen wollen wir in diesem Magazinartikel geben.   Herausforderungen bei Datensicherheit Auch wenn mithilfe unserer dezentralen, vernetzten und dynamischen Arbeitswelt die Unternehmensdaten in Echtzeit zwischen Teams, Standorten und externen Partnern fließen – was wiederum eine effiziente und produktive Zusammenarbeit ermöglicht –  so bringt das auch Herausforderungen für die Datensicherheit mit. Diese können wie folgt aussehen: Ununterbrochener Datenfluss erschwert die Kontrolle über vertrauliche Informationen. Diverse Endgeräte und Zugriffsmöglichkeiten erhöhen die Angriffsfläche für Cyberbedrohungen. Komplexe Rollen- und Rechtevergaben machen es schwer, den Überblick über Berechtigungen zu behalten. Kontinuierliche Weiterentwicklungen („Evergreening“) überfordern bestehende Sicherheitsrichtlinien und erfordern eine ständige Anpassung. Hinzukommt, dass viele Unternehmen aufgrund fehlender Governance-Strukturen und unklarer Verantwortlichkeiten diese Datenschutz-Risiken unabsichtlich und ungewollt verstärken. Um sensible Daten nachhaltig zu schützen, braucht es daher nicht nur technische Lösungen, sondern auch klare Prozesse, Verantwortlichkeiten und eine durchdachte Sicherheitsstrategie.   Drei effektive Sicherheitsmechanismen in Microsoft 365 Um genau dies zu gewährleisten, bietet Microsoft 365 eine Vielzahl effektiver Funktionen an. Im Folgenden wollen wir Ihnen einmal drei vorstellen: 1. Sensitivity Labels: Vertraulichkeit mit System Nicht alle Daten haben dieselbe Sicherheitsstufe – deshalb ermöglichen Sensitivity Labels (Vertraulichkeitsbezeichnungen) eine gezielte

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Microsoft 365 Tenant Review: Wieso er so wichtig ist und wobei er hilft

In vielen Unternehmen ist Microsoft 365 mittlerweile fester Bestandteil der IT-Infrastruktur. Das ist in Ihrem Unternehmen auch so? Aber wenn Sie an Ihren Microsoft Tenant denken, dann sind Sie nicht sicher, ob er auch wirklich so produktiv, sicher und kosteneffizient genutzt wird, wie er sollte? Damit sind Sie nicht allein. Umso mehr lohnt es sich, Ihren Microsoft Tenant genauer unter die Lupe zu nehmen – und zwar mit einem Microsoft Tenant Review.   Effizienter, sicherer arbeiten und Kosten senken – mit dem Microsoft 365 Tenant Review Im Arbeitsalltag zeigt es sich immer wieder: Über die Zeit kann es vorkommen, dass z. B. Microsoft-Lizenzen nicht optimal genutzt, potenzielle Sicherheitslücken übersehen und verschiedene Microsoft Tools nicht so produktiv genutzt werden, wie sie könnten. Das führt zum einen zu unnötigen Kosten und zum anderen zu Ineffizienzen. Wie ein regelmäßiger Microsoft Tenant Review dem entgegenwirken und sogar neue Potenziale aufdecken kann, skizzieren wir in diesem Artikel.   Was steckt hinter dem Microsoft 365 Tenant Review? Beim Microsoft 365 Tenant Review handelt es sich um ein strukturiertes Vorgehen. Es ermöglicht einem Service Provider wie HIRSCHTEC, sich mit Hilfe des Governance Tool Rencore in kürzester Zeit einen guten Überblick über die Kundeninfrastruktur in Microsoft 365 zu verschaffen. Im Rahmen eines Workshops wird der Status Quo im Hinblick auf Themen wie Governance, Lizenzen und Security überprüft. Was bedeutet das im Detail? Governance: Unternehmen entwickeln sich ständig weiter. Das kann auch zu Anpassungsbedarfen beim Einsatz digitaler Tools führen. Daher empfiehlt es sich, im Rahmen des Tenant Reviews Folgendes zu analysieren: Welche digitalen Anwendungen werden überhaupt benutzt? Wo entstehen Redundanzen? Werden neue/andere Tools benötigt? Eine regelmäßige Bestandsaufnahme hilft dabei, eine klare Struktur im Microsoft Tenant aufzubauen – und auch zu halten. Dadurch können ineffiziente

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Automatisierung: Die kleine, mächtige „Schwester” der KI

„Die papierlose Behörde“ lautet der Titel einer starken Reportage aus der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ vom 29. Dezember 2024. Der Beitrag schildert eindrucksvoll, welche Schmerzen papiergebundene Arbeitsprozesse anno 2025 für diverse Stakeholder nach wie vor verursachen. Und er richtet indirekt den Fokus auf Aspekte, die meiner Meinung nach jenseits des Hype-Themas KI, viel stärker betont werden sollten: die Chancen der Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen für bisher papiergebundene Arbeitsweisen.   Ein Auszug der anschaulich geschilderten Punkte in dem FAS-Beitrag: Lange Beschwerliche Wege für den Bürger zu der Behörde, wo die papiergebundene Akte physisch lagert. „Die Akten müssen sonst ständig hin- und her transportiert werden. Es bedeutet auch, dass fast alle Leistungen der Behörde nur persönlich in Anspruch genommen werden können. (…) Weil die Mitarbeiter ständig in Terminen stecken, braucht es dafür aber Vorlauf.“ Flexibilität für Mitarbeitende = Fehlanzeige. Fehlt diese Flexibiliät und die Möglichkeit, von digitalen Arbeitsweisen zu profitieren, wird es für Arbeitgeber aller Größen und Branchen schwierig, bei der Rekrutierung und (nicht nur) bei jungen Menschen zu punkten. „Selbst an Tagen ohne Publikumsverkehr können die Mitarbeiter kein Homeoffice machen, weil sie die Akten nicht mitnehmen dürfen und digital keinen Zugriff haben“, heißt es in dem Artikel. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in der Studie „Der Hoodie-Check”, für die YouGov im Auftrag von HIRSCHTEC und Haiilo 501 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus der Gen Z zu ihren Erwartungen an den Digital Workplace befragt hatte. Digitalisierung im Schneckentempo, fehlende Software-Standards, mühsame Tool-Integrationen. „Weil es (…) keine verbindliche Software gibt, muss sich jede Behörde selbst überlegen, für welches Programm sie sich entscheidet. Das kostet Zeit.“   Effizienzpotenziale mit Microsoft 365 und der Power Platform heben Nun will ich kein Behörden-Bashing betreiben. Auch in der freien Wirtschaft gibt

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Digital-Workplace-Strategie-5Handlungsfelder

Digital Workplace und hybrides Arbeiten: eineiige Zwillinge oder die perfekte Symbiose?

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt, sodass wir immer wieder auf die Bergriffe „Digital Workplace“ und „hybrides Arbeiten“ stoßen. Mit der zunehmenden Flexibilität durch hybride Arbeitsmodelle und der Digitalisierung von Geschäftsprozessen stehen Unternehmen vor der Aufgabe, den Digital Workplace optimal mit dem hybriden Arbeitsmodell zu verbinden. Doch handelt es sich dabei um identische Modelle? Wie unterscheidet sich hybrides Arbeiten vom Digital Workplace und warum bildet letzterer die Grundlage für erfolgreiches hybrides Arbeiten?   Aller Anfang macht eine durchdachte Digital-Workplace-Strategie Während der Digital Workplace eine zentralisierte Arbeitsplattform ist, die alle relevanten Tools und Plattformen für eine moderne, digitale Arbeitsumgebung bereitstellt, handelt es sich bei dem hybriden Arbeitsmodell eher um ein innovatives Arbeitsmodell auf Organisationsebene, das die Technologien des Digital Workplace nutzt, um flexible Arbeitsorte, digitale Kommunikation sowie digitalisierte Arbeitsabläufe zu vereinen. Beide Konzepte sind daher eng miteinander verbunden. Um hybrides Arbeiten in einem Unternehmen ermöglichen zu können, bedarf es eines voll funktionsfähigen und auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnittenen Digital Workplace. Und dieser kann nur durch eine vollumfassende Digital-Workplace-Strategie gewährleistet werden. Es ist wichtig, zunächst eine klare Vorstellung davon zu entwickeln, wohin die „Digital-Workplace-Reise“ gehen soll. Nur so lässt sich sicherstellen, dass zukünftige Investitionen bestmöglich von allen Mitarbeitenden im Unternehmen genutzt werden. Bei der Entwicklung einer solchen Strategie ist es besonders wichtig, fünf zentrale Handlungsfelder zu berücksichtigen. Denn diese sind elementar dafür, dass der Digital Workplace und die damit verbundenen Investitionen nachhaltig Früchte tragen und langfristig erfolgreich sein können. Eine wohlüberlegte Strategie stellt sicher, dass sowohl technologische als auch organisatorische Aspekte ineinandergreifen und ein nahtloses Arbeitsumfeld schaffen.     1. Leadership und Organisation: Was verbirgt sich hinter dem Konzept „Digital Leadership? Das erste Themenfeld unserer Workplace-Strategie widmet sich dem Bereich Leadership &

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Kollaboration statt Kollaps: Wie Sie dauerhaft Ordnung in Microsoft Teams schaffen

Microsoft Teams ist ein mächtiges Tool, das die Zusammenarbeit und Kommunikation in Unternehmen sehr stark beeinflusst und verändert hat. Wirft man einige Zeit nach der Einführung einen Blick in das System, offenbaren sich jedoch einige Schmerzpunkte, die die Effizienz und Produktivität beeinträchtigen können: Nicht selten findet man einen Wildwuchs an Teams-Teams, Kanälen, Dateien und Berechtigungen vor. Der benötigte Speicherplatz dehnt sich fortwährend aus und erhöht die laufenden Kosten. Und es gibt immer neue Anforderungen an den digitalen Arbeitsplatz, die in Teams umgesetzt werden wollen. Zeit für einen Review – um Fachbereiche und IT bei der Verwaltung von Microsoft Teams zu entlasten!   Microsoft Teams – Herausforderungen in der Nutzung Die vielen Möglichkeiten und Funktionen, die Microsoft Teams bietet, können sich nachteilig auswirken, wenn kein passendes Nutzungs- und Administrationskonzept vorliegt. Ob bei der Neu-Einführung oder im laufenden Betrieb – es ist ratsam Microsoft Teams auf vielen Ebenen im Blick zu behalten, damit die Produktivität Ihrer Mitarbeitenden erhalten bleibt und Ihre Systemanforderungen erfüllt werden. In Unternehmen begegnen uns meist diese Herausforderungen:   Fehlende Tool-Strategie: In vielen Unternehmen musste Microsoft Teams schnell eingeführt werden, um mobiles Arbeiten und digitale Zusammenarbeit zu ermöglichen. Häufig fehlt jedoch die Einbindung in die Kollaborations- und Digitalstrategie des Unternehmens sowie eine klare Abgrenzung zu anderen Tools. Auch die Nutzung der weiteren M365-Apps, die in Verbindung mit Microsoft Teams verfügbar sind, bleibt oft ungeklärt und kann Nutzerinnen und Nutzer leicht überfordern.   Unklarer Nutzen: Leider ist es noch häufig der Fall: Teams wird nur als Chat- und Telefonie-Tool genutzt. Es ist oft nicht klar, welchen Mehrwert das Tool für die Kollaboration im Team bieten kann. So kann es zum Beispiel sein, dass Mitarbeitende teamrelevante Dokumente in Chats teilen, anstatt diese zentral im Teams-Team abzulegen.

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