• Repräsentative Kantar EMNID-Umfrage im Auftrag von HIRSCHTEC
  • Mit 43 Prozent fühlen sich überdurchschnittlich viele Beschäftigte aus Berlin oft durch zu viele verschiedene digitale Tools am Arbeitsplatz behindert

Hamburg, 27. Juni 2018 – Das digitale Arbeiten scheint aus dem Berufsleben der Berliner nicht mehr wegzudenken zu sein: 64 Prozent der Berufstätigen in Berlin schätzen den Anteil an Computerarbeit in ihrem Arbeitsalltag als hoch ein. Nur 19 Prozent halten ihn für niedrig. Allerdings geben auch 43 Prozent der Beschäftigten in der Hauptstadt an, dass sie sich durch zu viele verschiedene Tools häufig bei der digitalen Zusammenarbeit beeinträchtigt fühlen. Das ergab eine aktuelle Kantar EMNID-Umfrage, im Auftrag der Full-Service Intranet Agentur HIRSCHTEC, unter 1.000 Berufstätigen in Deutschland.

In Berlin und im Südwesten heißt es: Viel digitale Arbeit = viel digitale Verwirrung

Damit sind die Berliner – zusammen mit den Berufstätigen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland – Spitzenreiter, was den Anteil der digitalen Arbeit bei der Erledigung ihrer beruflichen Aufgaben betrifft. Allerdings scheint der hohe Anteil von Computerarbeit in der Start-up-Hochburg auch einen negativen Effekt zu haben: Fühlen sich im Bundesdurchschnitt nur knapp ein Viertel (24 Prozent) der Beschäftigten durch eine hohe Anzahl verschiedener, digitaler Werkzeuge – wie z. B. Intranet, virtuelle Arbeitsräume, Dateiaustausch – oft in der internen Zusammenarbeit eingeschränkt, sind es in Berlin fast doppelt so viele.

Anteil von Computerarbeit bzw. digitaler Arbeit am ArbeitsalltagLegende Nielsengebiete

Im Gegensatz zu den Befragten in den ostdeutschen Bundesländern Thüringen und Sachsen: Nur 13 Prozent von ihnen sehen sich oft durch eine hohe Anzahl verschiedener digitaler Instrumenten bei der digitalen Zusammenarbeit beeinträchtigt. Jedoch bewerten Berufstätige in diesen Ländern auch den Anteil an digitaler Arbeit mit 47 Prozent (Bundesdurchschnitt: 51 Prozent) generell geringer.

Je niedriger der Anteil an Computerarbeit, desto häufiger scheint fehlendes Know-how ein Hindernis für Berufstätige zu sein

Was überdurchschnittlich häufig für Berlin gilt, zeichnet sich auch als bundesweiter Trend ab: Je höher der Anteil an Computerarbeit wahrgenommen wird, desto häufiger fühlen sich Berufstätige in Deutschland in ihrem Arbeitsalltag auch durch ein Zuviel an digitalen Tools – darunter interaktive wie ein Intranet oder virtuelle Arbeitsräume – behindert. Unter den Befragten, die der Computerarbeit einen hohen Anteil an der täglichen Arbeit zugestehen, sagt mehr als ein Drittel (36 Prozent), dass zu viele verschiedene, digitale Tools sie oft einschränken. Unklare Regelungen zum Einsatz der Werkzeuge (23 Prozent) und fehlendes persönliches Know-how (21 Prozent) rangieren nur auf Platz 2 und 3.

Beeinträchtigungen bei digitaler Zusammenarbeit

Ein anderes Bild zeigt sich bei den Befragten, die ihren beruflichen Alltag als wenig von Computerarbeit geprägt empfinden: Nur sechs Prozent von ihnen sehen sich häufig durch eine große Vielfalt an digitalen Tools bei der internen Zusammenarbeit beeinträchtigt. Bei ihnen ist es stattdessen das fehlende persönliche Know-how im Umgang mit diesen digitalen Technologien, das als oft als Einschränkung empfunden wird. 12 Prozent der in Deutschland Beschäftigten, die den Anteil an digitaler Arbeit in ihrem Berufsalltag als niedrig einschätzen, attestieren sich selbst häufig mangelndes Wissen.

„Die Ergebnisse zeigen: Digitale Kommunikations- und Kollaborationsinstrumente werden in Unternehmen nicht nur unterschiedlich häufig eingesetzt. Wollen Organisationen ihre interne Digitalisierung vorantreiben, so stehen diejenigen, in denen die Mitarbeiter viel auf Computerarbeit angewiesen sind, auch vor gänzlich anderen Herausforderungen als die, in denen eher wenig digital gearbeitet wird. Gilt es für die einen, Verwirrung bei den Mitarbeitern durch eine zu komplexe Tool-Landschaft zu vermeiden, sehen sich die anderen vor allem damit konfrontiert: Den Angestellten das nötige Know-how für den Umgang mit digitalen Instrumenten zu vermitteln“, so Lutz Hirsch, geschäftsführender Geschäftsführender von HIRSCHTEC.

 

Über die Studie

Im Zeitraum vom 3. April bis 11. April 2018 führte das Marktforschungsinstitut Kantar EMNID im Auftrag der Full-Service Intranet Agentur HIRSCHTEC eine telefonische, repräsentative Befragung unter 1.000 Berufstätigen in Deutschland zum Thema „Digitale Realität in Unternehmen“ durch. Anhand einer sechsstufigen Skala („sehr hoch“, „hoch“, „eher hoch“, „eher niedrig“, „niedrig“ „sehr niedrig“) sollten die Befragten den Anteil an Computerarbeit bzw. digitaler Arbeit für ihren Arbeitsalltag einschätzen. Zudem galt es für die Befragten – ebenfalls anhand einer sechsstufigen Skala („sehr häufig“, „häufig“, „eher häufig“, „eher selten“, „selten“, „nie“) – anzugeben, was sie bei der Nutzung digitaler Werkzeuge (z. B. Intranet, virtuelle Arbeitsräume, Dateiaustausch) am häufigsten beeinträchtigt. Die Antwortmöglichkeiten lauteten hier: zu viele verschiedene Werkzeuge, fehlendes persönliches Know-how und unklare Regelungen zum Einsatz der Werkzeuge.  Weiter sollten die Teilnehmer die Frage „Glauben Sie, dass Sie die aktuell in Ihrem Unternehmen vorhandenen digitalen Werkzeuge effizient in Ihrem Arbeitsalltag einsetzen?“ mit ja oder nein beantworten.

Die Studie finden Sie hier als PDF zum Download.

 

Über HIRSCHTEC  

Seit 2003 digitalisiert HIRSCHTEC interne Kommunikation und Zusammenarbeit. Als Full-Service Intranet Agentur hat sich HIRSCHTEC auf die schlüsselfertige Einführung von Intranets und Mitarbeiterportalen spezialisiert. Der Hauptstandort in Hamburg wird durch Büros in Düsseldorf, Berlin, München und Wien ergänzt. Das heute 83-köpfige HIRSCHTEC-Team begleitet Kunden wie die Deutsche Bahn, Deutsche Bundesbank, RTL, Air Liquide, Veolia, FRoSTA und Weleda. Sie werden unterstützt von der Strategieentwicklung über die Konzeptions- und Umsetzungsphase bis hin zum Betrieb und der redaktionellen Intranet-Betreuung. Die 360-Grad-Agentur gehört laut BVDW-Ranking zu den Top 5 der Intranet Agenturen in Deutschland sowie zu den Finalisten beim Innovationspreis-IT 2017.

 

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Leitung Unternehmenskommunikation

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