
- YouGov-Umfrage im Auftrag von HIRSCHTEC und Flip unter 505 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ohne PC-Arbeitsplatz
- Weit über die Hälfte der operativen Mitarbeitenden fände mobile Mitarbeiter-App attraktiv
- Einfacher, sicherer Log-in und direkter Zugriff auf alle wichtigen Funktionen bei Mitarbeiter-App besonders relevant
- Erfahrungen im Umgang mit KI im beruflichen Kontext sehr unterschiedlich
Hamburg/Stuttgart, 16. Juni 2026 – Digitalen Zugang zu allem, was für ihren Arbeitsalltag relevant ist, zu haben, ist für Mitarbeitende in Unternehmen heute essenziell. Doch die Realität für Beschäftigte ohne PC-Arbeitsplatz sieht vielerorts noch anders aus. So geben fast zwei Drittel (60 Prozent) von ihnen an, dass es in ihrem Unternehmen keine firmeneigene mobile Mitarbeiter-App gibt, um mit ihrem Smartphone auf für sie relevante Informationen, Funktionen und Prozesse zuzugreifen (z. B. Unternehmens-News, Chats, Schichtpläne, Urlaubsanträge, Zeiterfassung oder auch Schulungen). Selbst in Unternehmen, wo es eine solche App gibt, hat sich jeder dritte Befragte von dieser abgewandt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von HIRSCHTEC und Flip unter 505 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit einem Arbeitsplatz ohne Computer. Demnach scheint in vielen Unternehmen noch eine digitale Zweiklassengesellschaft zu herrschen.

Nicht da, aber gewünscht: Viele Beschäftigte ohne PC-Arbeitsplatz fänden mobile Mitarbeiter-App attraktiv
Während für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit PC-Arbeitsplatz die Nutzung von digitalen, KI-gestützten Kommunikations-, Kollaborations- und Prozess-Tools längst unverzichtbarer Bestandteil des Arbeitsalltags ist, mangelt es Berufstätigen ohne Computer, den sogenannten Frontline- bzw. operativen Mitarbeitenden, an digitaler Teilhabe. Dabei wäre für weit über die Hälfte von ihnen eine mobile Mitarbeiter-App (eher) attraktiv. Nur knapp ein Drittel sieht dies nicht so. Bei vielen Frontline-Mitarbeitenden scheint der Wunsch nach einer mobilen Mitarbeiter-App, die ihren Arbeitsalltag erleichtert, somit in durchaus hohem Maße vorhanden zu sein.

Besonders wichtig: einfacher, sicherer Log-in und direkter Zugriff auf alle relevanten Tools und Funktionen
Geht es darum zu beurteilen, welche Funktionen ihnen bei einer mobilen Mitarbeiter-App besonders wichtig sind bzw. wären, geben 85 Prozent der Befragten „einfacher, sicherer Log-in und direkter Zugriff auf alle wichtigen Tools und Funktionen“ an. Ähnlich hoch ist der Prozentsatz im Hinblick auf die Funktionen „Anzeige von relevanten Informationen“, „einfache Erledigung von administrativen/organisatorischen Aufgaben“ und „leichte, intuitive Bedienung und Reduktion auf die wichtigsten Kernfunktionen“. Demnach sollte eine mobile Mitarbeiter-App der zentrale Ort für operative Mitarbeitende sein, um on- und offline sicher, nahtlos und direkt auf alle für sie relevanten Informationen, Tools und Prozesse zugreifen zu können. Das alles intuitiv und ohne ständig zwischen verschiedenen Tools hin- und herwechseln zu müssen.

Beschäftigte ohne PC-Arbeitsplatz machen unterschiedliche Erfahrungen im Umgang mit KI
Danach befragt, wie ihre Erfahrungen mit der Nutzung von künstlicher Intelligenz (z. B. Chatbots, Sprachassistenten) im beruflichen Umfeld sind, gibt zwar fast die Hälfte (46 Prozent) sehr bzw. eher gut an, nur 14 Prozent beurteilen sie als sehr bzw. eher schlecht. Allerdings können auch 38 Prozent die Frage nicht beantworten, da sie bisher im beruflichen Kontext nicht mit KI gearbeitet haben. Dies lässt vermuten, dass es in weit über einem Drittel der deutschen Unternehmen noch keinerlei unterstützende KI für Frontline-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter gibt, die z. B. in der Werkshalle, im Ladengeschäft, in der Gastronomie arbeiten oder pflegende Tätigkeiten ausüben.

Mobile Mitarbeiter-App und künstliche Intelligenz: sichtbare Unterschiede zwischen den Generationen
Während fast zwei Drittel (65 Prozent) der 45- bis 70-jährigen Befragten sagen, dass es eine firmeneigene mobile Mitarbeiter-App in ihrem Unternehmen nicht gibt, äußert dies nur die Hälfte der 18- bis 44-Jährigen. Hinzu kommt: Geht es um die Erfahrung mit der Nutzung von KI im beruflichen Alltag, so zeigt sich: 18- bis 44-Jährige machen fast doppelt so häufig sehr bzw. eher gute Erfahrungen wie 45- bis 70-Jährige (64 Prozent vs. 36 Prozent). Zudem gibt auch nur rund ein Viertel (25 Prozent) der Jüngeren (18 bis 44 Jahre) an, bisher nicht mit KI im beruflichen Kontext gearbeitet zu haben. Bei den älteren (45 bis 70 Jahre) ist es fast die Hälfte (45 Prozent). Demnach scheint es in Unternehmen noch Nachholbedarf zu geben, wenn es darum geht, jüngere und ältere Beschäftigte gleichermaßen fit im Umgang mit KI-Werkzeugen zu machen, damit sie deren Mehrwert direkt spürbar im Arbeitsalltag erleben.

„Das iPhone gibt es schon seit fast 20 Jahren am Markt und Smartphones sind inzwischen unsere täglichen Begleiter, wenn es darum geht, unseren privaten Alltag zu managen. Ganz anders sieht es aber im beruflichen Kontext aus: In vielen Unternehmen in Deutschland gibt es derzeit offenbar keine firmeneigene mobile Mitarbeiter-App, die es speziell auch Beschäftigten ohne PC-Arbeitsplatz ermöglicht, jederzeit auf für sie relevante Informationen, Funktionen und Prozesse zuzugreifen und so im Arbeitsalltag entlastet zu werden. Damit verschenken Unternehmen enormes Potenzial, wenn sie weiterhin auf manuelle und papierbasierte Prozesse setzen“, so Khaled Thaler, Geschäftsführer HIRSCHTEC.
„Die bestehende digitale Kluft zwischen Mitarbeitenden mit und ohne PC-Arbeitsplatz ist äußerst bedenklich. Denn es sind vor allem auch die Frontline-Mitarbeitenden, die in direktem Kundenkontakt stehen, ihr Unternehmen nach außen vertreten und maßgeblich zur operativen Wertschöpfung beitragen. Besitzen sie keine digitale Teilhabe, wirkt sich dies sowohl negativ auf ihre Mitarbeitendenzufriedenheit und -bindung als auch auf die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Unternehmens aus“, erläutert Benedikt Brand, CEO Flip.
Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum vom 18. bis 24.03.2026 insgesamt 505 Arbeitnehmer/innen mit einem Arbeitsplatz ohne Computer befragt.
Über die Studie
Im Zeitraum vom 18. bis 24. März 2026 führte das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von HIRSCHTEC und Flip eine Online-Befragung zum Thema „Digitale Kommunikation & KI-Automatisierung für Frontline-Worker: Mobile Mitarbeiter-Apps 2026” unter 505 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (ohne Führungsverantwortung) mit einem Arbeitsplatz ohne Computer in Deutschland durch. Im Zuge der Online-Befragung wurden die Teilnehmenden u. a. danach befragt, ob es in ihrem Unternehmen eine firmeneigene mobile Mitarbeiter-App gibt und falls ja, inwiefern sie diese regelmäßig, selten oder nicht nutzen und wie attraktiv sie eine mobile Mitarbeiter-App fänden, insofern eine solche derzeit in ihrem Unternehmen nicht existiert. Darüber hinaus wurden sie gebeten zu bewerten, welche Funktionen ihnen bei einer mobilen Mitarbeiter-App am wichtigsten sind bzw. wären und wie es um ihre Erfahrungen im Umgang mit KI im beruflichen Umfeld bestellt ist.
Die Studie erhalten Sie kostenfrei auf https://hirschtec.eu/studie-mobile-mitarbeiter-app-frontline-worker.
Über HIRSCHTEC
Als Service Provider begleitet HIRSCHTEC Unternehmen bei der Gestaltung ihres AI Workplace. HIRSCHTEC ist mehrfach als Wachstumschampion und für seine Innovationskraft national wie international ausgezeichnet, u. a. von COMPUTERWOCHE und ChannelPartner als einer der besten IT-Dienstleister, von FOCUS-Business als Innovationschampion, im Rahmen der Global Business Awards als Best Digital Workplace Consulting Firm Germany sowie mit dem INKOMETA-Award in der Kategorie Intranet & Digital Workplace.
Bereits seit 2005 auf die Digitalisierung der internen Kommunikation und Zusammenarbeit spezialisiert, bekommen HIRSCHTEC Kunden alles aus einer Hand: von der Entwicklung des Big Pictures für den AI Workplace, der Einführung und Weiterentwicklung von Intranets, Mitarbeiter-Apps und digitalen Arbeitsplätzen auf M365-Basis über die KI-gestützte Automatisierung von Arbeitsabläufen bis hin zur Unterstützung beim Digital Leadership. Mit Standorten in Hamburg, Düsseldorf, Berlin, Wien und Zürich profitieren die Kunden von lokalen Beraterinnen und Beratern mit internationaler Expertise und langjähriger Erfahrung. Rund 100 Mitarbeitende unterstützen Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen, darunter u. a. Flughafen Salzburg, Fraport, NEW AG, Ricola, STADA Arzneimittel, SONNENTOR, Union Investment oder Weleda.
Über Flip
Flip ist die zentrale KI-System-of-Action-Plattform für operative Mitarbeitende („Frontline Worker“) – also für den größten Teil der globalen Belegschaft, der bislang oft ohne Schreibtisch, ohne E-Mail-Zugang und damit ohne echte digitale Infrastruktur arbeitet. Als Mobile-First-Plattform schließt Flip die Kluft zwischen Büro und Fläche und wird zur digitalen Schnittstelle zwischen Mitarbeitenden und Unternehmen.
Flip vereint in einer App Kommunikation, Wissen, HR-Services und operative Abläufe: von News, Chat und Wissenszugriff über Self-Services wie Urlaubsanträge oder Lohnabrechnungen bis hin zu Schicht- und Prozessabläufen.
Dank nahtloser Integrationen in bestehende Enterprise-Systeme (z. B. SAP, Workday, Oracle oder Microsoft-Umgebungen) und Agentic AI, die Workflows automatisiert und Mitarbeitende proaktiv durch Aufgaben führt, steigert Flip Produktivität, Reichweite und Mitarbeiterbindung. Bereits hunderte internationale Marken vertrauen Flip und nutzen die Plattform, um operative Teams weltweit sicher, intuitiv und wirksam zu digitalisieren.
Pressekontakt
Kathrin Thesing
Head of Corporate Communications
HIRSCHTEC GmbH
Burchardstraße 17
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Telefon: 040 822 17 940
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Angela Finkbeiner
Executive Assistant to the CEO
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Rotebühlstraße 50
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