Social Intranets und Mitarbeitergewinnung | HIRSCHTEC

Karrieremessen und Campus-Recruiting. Jobinserate und Unternehmensauftritte auf Social Media. Das sind wohl mit die gängigsten Methoden, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter für sich gewinnen will. Dass es hier auch andere Instrumente gibt und worauf Bewerber besonders großen Wert legen, zeigt die aktuelle Employer-Branding-Studie von StepStone.at.

Nach wie vor sind Online-Jobbörsen (68,9%) die am häufigsten verwendete Quelle bei der Suche nach einer neuen Arbeit in Österreich. Platz zwei, und damit von großer Bedeutung, ist mit 61,6% das persönliche Netzwerk aus Freunden und Familie.

Bei der Entscheidung  für oder gegen einen Arbeitgeber setzen Bewerber vor allem auf ehrliche Meinungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern. Dadurch bekommen sie einen authentischen Eindruck des Unternehmens, der heutzutage mehr wiegt als eine gut aufbereitete Präsentation des Unternehmens.

Faktoren, die positiv auf die Arbeitgeberattraktivität einzahlen

Doch was genau macht eigentlich einen attraktiven Arbeitgeber aus?  Ein gutes Gehalt, der moderne Firmenwagen und der Tischkicker zum “Socializen” reichen laut Studie nicht mehr, um Fachkräfte und Talente für sich zu gewinnen. Viel wichtiger für den Bewerber, jedoch herausfordernd für den Arbeitgeber, sind: Ein respektvoller Umgang mit den Mitarbeitern, eine angenehme Arbeitsatmosphäre, nette Kollegen und kompetente Führungskräfte.

Geht man davon aus, dass die Unternehmenskultur daran erkennbar wird, wie das kollektive Verhalten untereinander ist, so kann man sagen, dass Bewerber heutzutage bei ihrer Entscheidung in Summe vermehrt auf die Unternehmenskultur achten.

Dabei sind positive und negative Erfahrungen mit dem Arbeitgeber und Führungskräften entscheidend für das eigene Verhalten. Denn diese Erfahrungen haben Einfluss auf die unsichtbare innere Haltung eines Mitarbeiters, worin sich wiederum die Werte, Prinzipien und das Verhalten des Arbeitgebers widerspiegeln. Wird die Unternehmenskultur von den Mitarbeitern von Innen heraus vertreten und gelebt, so ergibt sich daraus ganz eigenständig ein authentisches Bild gegenüber potentiellen Bewerbern.

Social Intranet als hilfreiches Instrument, um alle an der Unternehmenskultur zu beteiligen

Ein Social Intranet kann dabei unterstützen, die Mitarbeiter vermehrt mit positiven Erfahrungen zu konfrontieren. Aufgrund seiner unkomplizierten Usability kann man alle im Unternehmen – und damit alle an der Unternehmenskultur beteiligten – integrieren und erreichen. Ein Social Intranet ist auf das Wesentliche reduziert, sodass jeder einfach mit einsteigen kann.

Mittels digitaler Arbeitsräume kann den Mitarbeitern die Zusammenarbeit mit Kollegen, die möglicherweise auch an anderen Standorten tätig sind, erleichtert werden. Hier können projektbezogene oder gruppenarbeitsbezogene Dokumente abgelegt werden. Mittels Aufgabenlisten können Zuteilungen und Verantwortlichkeiten einzelner Tasks übersichtlich dargestellt werden. Der Kommunikationsfeed im Projektraum ermöglicht zum Beispiel, Fragen zielgruppengenau zu stellen und schnellere Antworten in diesem Projektraum zu erhalten – übrigens können auch unternehmensexterne Projektmitglieder in diesen Arbeitsraum eingeladen werden.

Mitarbeitern wird mittels virtueller Arbeitsräume die Möglichkeit gegeben, alle für ein Projekt wichtigen Informationen an einem Ort beisammen zu haben und somit in der Abarbeitung und Zusammenarbeit schneller und unkomplizierter voranzukommen.

Schenken Sie Ihren Mitarbeitern Vertrauen und geben Sie ihnen die Möglichkeit, auch freizeitbezogene Arbeitsräume zu erstellen. Denn neben der Afterwork- Organisation und der Entscheidung für oder gegen die neue Laufroute konsumiert der Mitarbeiter ganz automatisch auch unternehmensbezogene Inhalte und das Intranet gewinnt an Präsenz im Arbeitsalltag.

Der Chat in einem Social Intranet löst lange E-Mail-Verläufe ab und ermöglicht eine schnelle und vereinfachte Kommunikation. Entweder bilateral oder auch themenbezogen im Gruppenchat. Integrieren Sie Ihre Mitarbeiter mittels Umfragen und nehmen Sie sie bei der Entscheidung, ob die Firmenerfolge im nächsten Jahr auf der Weihnachtsfeier oder dem Sommerfest gefeiert werden, mit.

Ein modernes Intranet schafft Transparenz

Lassen Sie Führungskräfte über die Timeline aktuelle Herausforderungen posten – mit der Bitte um Ideen und Lösungsvorschläge. Mitarbeiter können diese liken und kommentieren und schon wird Kommunikation auf Augenhöhe zwischen den Führungskräften und Mitarbeitern Realität. Schaffen Sie Transparenz mit der monatlichen Videokolumne oder einem Blogbeitrag des CEOs, wo er über neue Strategien und bevorstehende Veränderungen im Unternehmen berichtet. Durch die Möglichkeit der Freizeitplanung über das Intranet ist auch dafür gesorgt, dass sich die Mitarbeiter untereinander austauschen und die Informationen so von selbst ihren Lauf nehmen.

Nutzen Sie das Social Intranet für eine transparente und aufgeschlossene Kommunikation. Nehmen Sie negatives Feedback von Mitarbeitern als Bereicherung auf und setzen Sie es entsprechend um. Damit signalisieren Sie gegenüber Ihren Mitarbeitern Anerkennung. Aus all diesen Möglichkeiten, die ein Social Intranet bietet, nimmt der Mitarbeiter eine Vielzahl an positiven Erlebnissen mit, die sich wiederum auf seine innere Haltung und somit auf die Unternehmenskultur auswirken.

Gewinnen Sie neue Kollegen mit dem, was Sie schon haben und investieren Sie in das Wohlbefinden Ihrer bestehenden Mitarbeiter. Wir unterstützen dabei gern!