• Repräsentative Kantar EMNID-Studie im Auftrag von HIRSCHTEC
  • Die Mehrheit (63 Prozent) der deutschen Beschäftigten würde am häufigsten das Telefon als Kommunikationsmittel nutzen
  • Chat-Dienste erfreuen sich speziell bei jungen Arbeitnehmern (47 Prozent) großer Beliebtheit
  • Für mehr als ein Viertel der 30- bis 39-Jährigen ist der digitale Austausch heute schon produktiver als das persönliche Gespräch

Hamburg, 27. Juni 2017Auch im Zeitalter der Digitalisierung gilt: Wenn sie sich direkt mit ihren Kollegen austauschen möchten, so ist für fast zwei Drittel (63 Prozent) der Berufstätigen in Deutschland der Griff zum Telefonhörer sehr naheliegend. Fest steht aber auch: Insofern firmeninterne Chat-Dienste in ihrem Unternehmen vorhanden sind, würden schon heute fast ein Drittel (30 Prozent) der Beschäftigten diese „sehr häufig“ bzw. „häufig“ nutzen. Fast die Hälfte (45 Prozent) der Befragten gibt dies auch für die traditionelle E-Mail an. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle, repräsentative Kantar Emnid-Studie, die im Auftrag der Full-Service Intranet Agentur HIRSCHTEC unter 1.002 Berufstätigen in Deutschland durchgeführt wurde.

Abbildung 1 TNS Emnid-Studie

Generation Y und Silver Surfer sind Vorreiter bei der Chat-Nutzung

Dabei scheinen moderne Chat-Dienste, die auch über mobile Geräte nutzbar sind, besonders bei jungen Berufstätigen hoch im Kurs zu stehen: Fast die Hälfte (47 Prozent) der 14- bis 29-Jährigen würde diese besonders häufig zur internen Kommunikation im Arbeitsalltag verwenden. Die Generation Y liegt damit 17 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, dicht gefolgt von den sogenannten „Silver Surfern“. Mehr als ein Drittel (34 Prozent) der über 60-Jährigen würde sich oft über Chat-Funktionen austauschen. Weit abgeschlagen rangiert hier die Altersklasse der 50- bis 59-Jährigen. Nicht einmal ein Viertel (23 Prozent) von ihnen würde diese modernen Kommunikationstools häufig nutzen. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) würde sie sogar „nie“ bzw. „selten“ nutzen. Sie scheinen demnach die größte Skepsis gegenüber interaktiven, digitalen Plattformen an den Tag zu legen.

Tabelle 1 TNS Emnid-Studie

Je höher der Bildungsabschluss, desto häufiger kommt es zur E-Mail-Nutzung

Ist die Häufigkeit der Nutzung von Chat-Diensten eher unabhängig vom Bildungsniveau, so zeigt sich bei der E-Mail-Nutzung ein anderes Bild: Sie scheint vor allem unter Akademikern besonders verbreitet und beliebt zu sein. 63 Prozent der Befragten mit Abitur bzw. Universitätsabschluss würden „sehr häufig“ bzw. „häufig“ via E-Mail mit ihren Kollegen und Vorgesetzten korrespondieren. Bei nur fast der Hälfte (47 Prozent) der Beschäftigten mit mittlerem Bildungsabschluss ist dies der Fall und bei den Befragten mit Volks- bzw. Hauptschulabschluss sind es lediglich ein Viertel (24 Prozent). Ein Grund hierfür könnte sein, dass Volks- bzw. Hauptschulabsolventen oft in handwerklichen oder produktionsnahen Berufen arbeiten, die meist nicht mit einem PC-Arbeitsplatz ausgestattet sind.

Abbildung 1.1 TNS Emnid-Studie

Noch zählt das persönliche Gespräch mehr als der digitale Austausch

Zudem kommt die Umfrage zu dem Ergebnis, dass ein Arbeitsalltag ohne persönliches Gespräch mit Kollegen und Vorgesetzten nach wie vor undenkbar ist. Die absolute Mehrheit (81 Prozent) der Befragten hält es für produktiver als den digitalen Austausch (18 Prozent). Allerdings geben auch bereits mehr ein Viertel (27 Prozent) der 30- bis 39-Jährigen und immerhin 23 Prozent der 14- bis 29-Jährigen an, dass die digitale Kommunikation nützlicher für sie ist als die persönliche. „Spätzünder“ scheinen auch hier die 50- bis 59-Jährigen zu sein, nur 12 Prozent von ihnen sehen dies so. Mit Blick auf die Schulbildung der Befragten fällt auf: Abiturienten und Uni-Absolventen (22 Prozent) halten den digitalen Austausch am ehesten für produktiver. Lediglich 18 Prozent der Befragten mit mittlerem Bildungsabschluss und nur 14 Prozent der Volks- und Hauptschulabsolventen würden dem zustimmen.

Abbildung 1.2 TNS Emnid-Studie

„Bei der Wahl zwischen digitaler und persönlicher Kommunikation gibt es kein ‚entweder, oder’. Mitarbeiter empfinden digitale Kanäle gerade deshalb als Bereicherung, weil sie die schnelle Vorbereitung und Anbahnung des persönlichen Gespräches ermöglichen. Für Unternehmen gilt es daher immer, den für sie richtigen Mix aus Kommunikationswerkzeugen zu finden“, so Lutz Hirsch, geschäftsführender Gesellschafter von HIRSCHTEC.

 

Über die Studie

Im Zeitraum vom 28. April bis 5. Mai 2017 führte das Marktforschungsinstitut Kantar EMNID im Auftrag der Full-Service Intranet Agentur HIRSCHTEC eine telefonische, repräsentative Befragung unter 1.002 Berufstätigen in Deutschland zum Thema „Digitaler Arbeitsplatz“ durch. Anhand einer sechsstufigen Skala („sehr häufig“, „häufig“, „eher häufig“, „eher selten“, „selten“, „nie“) sollten die Befragten angeben, wie häufig sie die firmeneigenen Kommunikationswerkzeuge Telefon, E-Mail und Chat (wenn es entsprechende Dienste im Unternehmen gibt oder gäbe) zum direkten Austausch mit ihren Kollegen nutzen würden. Zudem galt es für sie die Aussage „Der digitale Austausch ist für mich heute produktiver als das persönliche Gespräch“ mit ja oder nein zu beantworten.

Die Studie finden Sie hier als PDF zum Download.

 

Über HIRSCHTEC

Seit 2005 erarbeitet HIRSCHTEC innovative, digitale Kommunikationsplattformen. Als Full-Service Intranet Agentur hat sich HIRSCHTEC auf die ganzheitliche, schlüsselfertige Einführung von Intranets und Mitarbeiterportalen spezialisiert. Der Hauptstandort in Hamburg wird durch Büros in Düsseldorf, Berlin und Aalen ergänzt. Das heute 50-köpfige HIRSCHTEC-Team besteht aus Informationsarchitekten, Kommunikationsberatern und Systemspezialisten. Zu den Kunden gehören Unternehmen wie die Deutsche Bundesbank, RTL, Air Liquide, Veolia, FRoSTA, Uniper und Weleda. Sie werden unterstützt von der Strategieentwicklung über die Konzeptions- und Umsetzungsphase bis hin zum Betrieb und der redaktionellen Intranet-Betreuung. HIRSCHTEC transformiert die Arbeits- und Kommunikationslandschaft in Unternehmen in die digitale Welt und begleitet den damit verbundenen Wandel. Die 360-Grad-Agentur gehört laut BVDW-Ranking zu den Top 5 der Intranet Agenturen in Deutschland sowie zu den Finalisten beim Innovationspreis-IT 2017.

 

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