Wie wir hier in diesem Blog bereits mehrfach berichtet haben, steht Microsoft Teams in der Mitte unseres Arbeitsalltags. Unsere interne Kommunikation, sowohl schriftlich als (bild)telefonisch, läuft über dieses Tool.

Microsoft Teams ist das erste Programm, das ich an einem neuen Arbeitstag aufrufe und das letzte, das ich wieder schließe. In diesen besonderen Zeiten hat sich aber herausgestellt, dass das Tool nicht nur für den Arbeitsalltag große Mehrwerte bietet, sondern auch gut für die Freizeitgestaltung eingesetzt werden kann.

Spieleabende mit Microsoft Teams

Im Kollegenkreis gibt es einige begeisterte SpielerInnen. Normalerweise treffen wir uns regelmäßig zu Spieleabenden und erfreuen uns an dieser kommunikativen Abendgestaltung. Bekanntermaßen sind solche privaten Treffen mit mehreren Personen im beengten Wohnzimmer derzeit nicht möglich. Verzichten möchten wir aber dennoch nicht auf derart soziale Kontakte. Kurzum haben wir uns überlegt, wie wir unser Arbeitstool auch für das Hobby einsetzen können. Und das ging ausgesprochen gut und erfolgreich. In Microsoft Teams haben wir einen Termin eingestellt und eine begeisterte Spielegruppe eingeladen. Da alle MitspielerInnen ja mit der App vertraut sind, ging es auch entsprechend schnell an den Spieleaufbau.

Der Spielaufbau

Geeignete Spiele in dieser Online-Variante sind solche, die kommunikativ in Microsoft Teams gespielt werden können. Kooperative Spiele, in denen alle MitspielerInnen gemeinsam antreten, sind natürlich auch gut möglich. Der Spielaufbau ist relativ einfach: Eine/r der MitspielerInnen teilt den eigenen Bildschirm so, dass in der einen Hälfte Teams mit allen SpielteilnehmerInnen und in einem separaten Browser auf der anderen Seite das Spiel angezeigt wird. Und dann kann schon losgespielt werden.

Und welche Spiele gibt es so?

Als absoluter Frontrunner hat sich Codenames etabliert. Codenames ist ein assoziatives Spiel. Insgesamt gibt es auf dem Tableau 25 Begriffe, davon hat ein Team neun und das zweite acht Begriffe, die erraten werden müssen. In jedem der Teams gibt es einen Spymaster, der alle blau oder rot markierten Begriffe sieht und nun seinem Team Oberbegriffe als Hinweis gibt, anhand derer die richtigen Wörter herausgefunden werden sollen. Aber Achtung: Es gibt auf dem Tableau auch einen schwarzen Begriff. Wird dieser genannt, hat das Team sofort verloren. Und ratet das Team einen der Begriffe des gegnerischen Teams, ist dieses sofort an der Reihe (https://www.horsepaste.com/).

Sehr beliebt ist auch der Klassiker Montagsmaler. Es kann ganz einfach ein privater Raum erstellt werden. Dadurch wird ein separater Link erzeugt, über den sich auch weitere MitspielerInnen einloggen können. Nur bekommt jede/r reihum einen Begriff, der in einem kleinen Feld über das Touchpad gezeichnet werden soll. Die MitspielerInnen müssen nun raten ,welches Bild da gerade entsteht. Es werden je nach Rategeschwindigkeit Punkte für die Ratenden und ZeichnerInnen vergeben. Vorab kann festgelegt werden, in welcher Sprache gespielt wird, wie lange die ZeichnerInnen Zeit haben und wie viele Runden gespielt werden (https://skribbl.io/).

Die Regeln von „Die Siedler von Catan“ möchte ich hier nicht erklären, das wäre etwas langwierig. Ich denke den allermeisten ist das Spiel des Jahres von 1995 bekannt. Man kann sich in der Browservariante einen Account anlegen und darin gegen Computer-SpielerInnen oder andere Anwesenden auf der Plattform spielen. Man kann aber auch hier ein privates Spiel starten und z. B. mit seinen KollegInnen online siedeln (https://catanuniverse.com/).

Ein Tipp zum Schluss

Am meisten Spaß macht es, wenn alle MitspielerInnen die Kamera anschalten. Es ist dann fast so, als ob man sich wirklich trifft und austauscht. Einen besonderen Spaßmoment kann man mit individuellen Hintergründen, Masken, Verzierungen oder virtuellen Haustieren kreieren. Wer das ausprobieren möchte, könnte beispielsweise https://snapcamera.snapchat.com/ installieren.